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Gesundheitspolitische Diskussion: Mythen drängen die Fakten in den Hintergrund

Die gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland halten die Verwaltungskosten der Krankenkassen für eine der Hauptursachen der Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen – und liegen damit falsch. Dem Gesundheitsmonitor der...


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Nervenschmerzen: Schmerzprofil lässt auf passgenaue Therapie hoffen

Neue Diagnostik: Nervenschmerzen messen - Bochumer Forscher berichten in PAIN und in RUBIN. Ständiges Brennen oder Kribbeln, Taubheit und einschießende Schmerzattacken sind häufige Symptome für Schmerzen, die durch Defekte an...


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Erreger der Legionärskrankheit zapfen Materialtransport von Immunzellen an

Der Erreger der Legionärskrankheit, Legionella pneumophila, verursacht bei Infektion der Lunge eine akute Lungenentzündung. Das Bakterium geht dabei besonders raffiniert vor: Es dringt gezielt in Zellen des menschlichen...


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Rohmaterial entscheidet über Qualität von Öko-Nahrung

Ökologische Nahrungsmittel haben einen guten Ruf. Doch die Qualität ökologischer Fertignahrung kann noch weiter verbessert werden. Kritische Punkte in der Erzeugung solcher Lebensmittel zu identifizieren war Ziel eines...


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DOG: Augen im Sommer besonders gut schützen - Augenärzte warnen vor Schäden an Bindehaut

Vor allem jetzt in den Sommermonaten reizen Sonne, Wind und Sand die Bindehaut des Auges. Bei einigen Menschen verursacht dies eine lachsfarbene Wucherung auf dem Weiß des Auges am Übergang zur Hornhaut. Dieses so genannte...


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Karriere im Gesundheitswesen

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Boombranche in Deutschland

Das Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren aufgrund seiner mannigfaltigen und personalaufwendigen Dienstleistungen zum größten Arbeitgeber in Deutschland entwickelt. Im Gesundheitswesen arbeiten derzeit mehr als vier Millionen Menschen, dies entspricht einem Viertel aller Erwerbstätigen in Deutschland. Als Wachstumsbranche bietet das Gesundheitswesen sehr gute Karriereperspektiven und zahlreiche interessante Tätigkeiten in unterschiedlichen Feldern wie Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, Pflegeeinrichtungen aber auch in den Vorleistungsindustrien Pharma, Medizintechnik oder Biotechnologie. Das Gesundheitswesens gewinnt zunehmend  für die Gesellschaft an Bedeutung, somit wird die Gesundheitswirtschaft immer mehr zu einem einflussreichen Wirtschaftsfaktor für die gesamte deutsche Ökonomie.

Entwicklungsprognosen sind viel versprechend

Laut Einschätzungen des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos, wird sich der der Umsatz im Gesundheitswesen bis zum Jahr 2030 nahezu vervierfachen, gleichzeitig sollen bis zu 400.000 neue Arbeitsplätze vor allem im ambulanten und stationären Pflegebereich entstehen. Die Zahl der Beschäftigten wird ebenso in den weiteren Zweigen der Gesundheitsbranche steigen. Dazu gehören insbesondere die pharmazeutische Industrie, die Biotechnologie, sowie die Medizin- und Gerontotechnik.  Solche Vorleistungsindustrien der Gesundheitswirtschaft  erhöhen mit rasanten Produktinnovationen das Angebot von neuen Behandlungsmöglichkeiten. Doch auch der privat bezahlte Gesundheitsmarkt, der so genannte zweite Markt,  u.a. der Gesundheitstourismus, der Ernährungssektor, die Alternativmedizin und die Wellnessbranche profitieren bereits heute von Boom der gesamten Gesundheitswirtschaft.

 

Jobs im Gesundheitswesen sind zukunftssicher

Die Gesundheitsbranche boomt und wird von Experten als ein zukunftsweisender und sicherer Wirtschaftszweig bezeichnet. Zudem sind Arbeitsplätze im Gesundheitswesen im Gegensatz zu anderen Branchen nicht stark von konjunkturellen Schwankungen abhängig. Denn eine steigende Nachfrage nach Gesundheits- und Pflegedienstleistungen ist nicht nur mit wirtschaftlichen Standortbedingungen, sondern vor allem durch menschliche und soziale Faktoren zu begründen.

 

Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen steigt weiter

Aufgrund der demographischen Entwicklung und des damit verbundenen Bedarfs nach Gesundheitsleistungen, kann auch in Zukunft mit einem Beschäftigungszuwachs gerechnet werden. Deutschland ist eine alternde Gesellschaft, zum einen wegen der geringen Geburtenzahl und zum anderen wegen der zunehmenden Lebenserwartung. In einigen Jahren werden Menschen über 60 Jahre die Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren. Die Zielgruppe der Senioren wächst und somit auch der Bedarf an  medizinischer Versorgung und Gesundheits- und Pflegeleistungen. Die Folgen: um Personalengpässe zu vermeiden, werden neue Berufsbilder, Positionen und Herausforderungen entstehen.

 

Wohlbefinden: Ein neues Gesundheitsverständnis

Der gesellschaftliche Gesundheitsbegriff und das individuelle Körper- und Gesundheitsbewusstsein verändert sich zunehmend. Immer mehr Bürger sind bereit, mehr Geld in die persönliche Gesundheit und in das individuelle körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden zu investieren. Zudem wird vielen Menschen bewusst, dass sie sich aufgrund der Kostenexplosion im Gesundheitswesen, selbst um ihre Gesundheit sorgen müssen. Daher vertrauen viele Menschen mit einem bewussten Lebensstil inzwischen auf eine ausgewogene Mischung aus Natur-, Alternativ- und Schulmedizin. Die Folge:  Gesundheitsbereiche wie Fitness, Wellness und Ernährung, die für ein solches Gesundheitsverständnis  werben, ziehen Nutzen davon.

 

Vielfältige Berufsbilder

Das Spektrum der Gesundheitsberufe ist sehr vielfältig und wird zukünftig größer werden: Vom Management über forschungsintensive Tätigkeiten und technisch ausgerichteten Berufen bin hin zu anspruchvollen Medizin-, Pflege-, und Präventionsberufen, jeder der im Gesundheitswesen tätig sein möchte, findet einen Beruf, der die persönlichen Interessen, Stärken und Talente wiedergibt. Es wird mit Sicherheit nicht langweilig!

 

Starke Nachfrage nach Gesundheitsökonomen

Akademiker mit betriebswirtschaftlichem Know-how als Vermittler zwischen Gesundheit und Wirtschaft, werden in der Gesundheitswirtschaft verzweifelt gesucht. Sie haben eine entscheidungsrelevante Management-Funktion in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Gesundheitsunternehmen, Verbänden etc. in Hinblick auf die Vereinbarung der  Interessensbereiche des eigenen Arbeitgebers und der Mitarbeiter mit denen der Träger, der Vorleistungsindustrien und der immer mehr werdenden anspruchvollen Patienten. Gesundheitsökonomen sollen die Prozesse und Einrichtungen Stellen verschlankern und modernisieren.

Guter Zeitpunkt für eine Karriere im Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen steigt verstärkt der Bedarf an Nachwuchs-Managern, die mit effektivem Gesundheitsmanagement wirtschaftliche Gestaltungsformen und Lösungen zwischen Administration, Medizin, Pflege, Versicherungsträgern und Technologie finden. Wer sich jetzt für ein Management-Studium im Bereich Gesundheitswesen entscheidet oder einen anspruchvollen Gesundheitsberuf mit guten Weiterbildungsperspektiven aufnimmt, hat sehr gute Chancen. Absolventen haben brillante Berufs- und Karrierechancen in der Gesundheitswirtschaft bei Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Beratungsunternehmen Krankenkassen, sowie bei der industriellen Gesundheitswirtschaft wie Pharma, Medizintechnik oder Biotechnologie. Bereits heute ist erkennbar: für heranwachsende Führungskräfte wird das Gesundheitswesen vielfältige Karriereperspektiven und Entfaltungschancen eröffnen.

 

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